WEIHNACHTSBLOG

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Mittwoch, 11.11.2009, 07:39

43 tage bis weihnachten
24 tage bis krampus
17 tage bis zum 1. advent
03 tage bis zur eröffnung der ersten christkindlmärkte


ich hoffe, daß ich mich nicht verzählt habe….



Sonntag, 21.12.2008, 22:05

laufen, laufen, laufen,
kaufen, kaufen, kaufen,
backen, basteln, backen,
nüsse knacken,
baum schmücken,
menü flicken,
singen, singen, singen,
glöckchen klingen.
heilige zeit,
du bist so weit….


Sonntag, 21.12.2008, 13:20

Punschgedicht

Im Winter find ich keine Ruh,
Bevor ich nicht was Gutes tu.
Es gibt viel Not auf dieser Welt,
Am besten hilft man da mit Geld.

Nicht mit dem Zahlschein auf der Bank,
Es gibt was Bess´res, Gott sei Dank.
Damit das Helfen mich auch freut,
Hab ich für einen Rundgang Zeit.

Jetzt, im Advent, an allen Ecken
Kann man den Punsch schon förmlich schmecken,
Der heiß und süß und parfümiert
Zum Wohl der Anderen getrunken wird.

Im Namen Allahs geh ich´s an
Und spende für Afghanistan.
Dann einen für die armen Kinder
Und einen für die armen Inder.

Ich denk an die Malteser Ritter,
Denn deren Leiden ist recht bitter.
Beim Stand vom Lion´s Club, am Graben
Kann ich mich für Rumänien laben.

Rotarier nicht zu vergessen,
Die haben beinah nichts zu essen.
Als nächstes hebe ich mein Glas
Rasch für die liebe Caritas.

Fürs Rote Kreuz und für die Gruft
Mit Zimt und mit Holunder-Duft.
Ich merke deutlich: Gute Werke
Erfordern sehr viel Kraft und Stärke.

Ein Punsch noch rasch für die Partei,
Als Wechselwähler trink ich zwei.
Dort steht der Herr Bezirksvorsteher,
Bei einem Punsch kommt man sich näher.

Für´s Kinderdorf, für Kommunisten,
Für Asylanten, Terroristen.
Ich trinke gerne noch ein Viertel
Für einen neuen Sprengstoff-Gürtel.

Für Hungernde im fernen China,
Für Araber in Palästina.
Wer Gutes tut, hat immer Recht.
Ein Punsch noch - und dann wird mir schlecht.

Doch ehe ich nach Hause schunkel,
trink ich noch rasch für "Licht ins Dunkel".
Man kann doch wirklich jeden Deppen
Mit Punsch und Glühwein kräftig neppen.

Ich kann die Häferln nicht mehr zählen,
Jedoch, ich muss mich weiterquälen.
Am Stephansplatz werd ich ganz fromm
Und trinke auf den Stephansdom.

Spätabends ladet mich wer ein
Zu Punsch und Keks bei Kerzenschein.
"Doch bitte, komm mit leeren Händen!
Du kannst ja für die Armen spenden."

Am Sonntag dann, in meiner Pfarr
Wird sicher auch der Punsch nicht gar.
Das Geld für das, was uns so schmeckt
Wird in die Renovierung g´steckt.

So trink ich mich durch den Advent.
Ein Wahnsinn, was man dafür brennt!
Doch ist das letzte Geld auch weg,
Ich tu´s für einen guten Zweck.

Ich bin ein hoffnungsloser Säufer,
Und Schuld sind nur die Punsch-Verkäufer.
Den Punsch kann ich schon nicht mehr sehen Und lass ihn zu Silvester stehen.

Ich habe nur mehr einen Wunsch:
Ich trinke alles, nur kan Punsch.
Den Nächsten gibt es, das ist klar,
Erst im Advent im nächsten Jahr!

Allen liebe Grüße und gute Vorsätze
Eure Haasi
Ein etwas anderes Weihnachtsgedicht


Samstag, 20.12.2008, 22:59

(frei nach 1. Kor.13)

Wenn ich mein Haus perfekt mit Lichtketten, Tannenzweigen
und klingenden Glöckchen schmücke, aber keine Liebe für
meine Familie habe, bin ich nichts als eine Dekorateurin.

Wenn ich mich in der Küche abmühe, kiloweise
Weihnachtsplätzchen backe, Feinschmeckergerichte zubereite und zum Essen einen mustergültig gedeckten Tisch präsentiere,
aber keine Liebe für meine Familie habe, bin ich nichts als eine Köchin.

Wenn ich in der Suppenküche mithelfe, im Seniorenheim
Weihnachtslieder singe und all meinen Besitz an die Wohlfahrt spende, aber keine Liebe für meine Familie habe, gibt es mir gar nichts.

Wenn ich den Christbaum mit glänzenden Engeln und
gehäkelten Eissternen schmücke, an ergreifenden Feiern
teilnehme und im Chor Kantaten singe, aber das Jesuskind
vergesse, dann habe ich nicht begriffen, worum es zu
Weihnachten geht.

Die Liebe unterbricht das Backen, um das Kind zu umarmen.

Die Liebe lässt das Dekorieren sein und küsst den Ehemann.

Die Liebe ist freundlich trotz Eile und Stress.

Die Liebe beneidet andere nicht um ihr Haus mit ausgesuchtem Weihnachtsporzellan und passenden Tischtüchern.

Die Liebe schreit die Kinder nicht an, sondern ist dankbar, dass es sie gibt.

Die Liebe gibt nicht nur denen, die etwas zurückgeben, sondern beschenkt gerade die mit Freuden, die das Geschenk nicht erwidern können.

Die Liebe erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, erduldet alles.

Die Liebe hört niemals auf.

Fotohandys werden zerbrechen, Perlenketten werden verloren gehen, Golfschläger werden verrosten. Aber das Geschenk der Liebe wird bleiben.

Frohe Weihnachten!

(aus „simplify your life“ – die Weihnachtsfreude wiederfinden, S 10-11)


Samstag, 20.12.2008, 16:35
Heute darf ich mir eine kleine Adventsüberraschung ausdenken,
und was würde besser für mich passen als Musik?

Hier einer meiner liebsten Weihnachtssongs für Euch!

Schöne Feiertage!

LG Carina


Freitag, 19.12.2008, 21:10

WEIHNACHTSBELEUCHTUNG

Als Herr Obermüller sein kleines Tannenbäumchen im Vorgarten mit ein paar elektrischen Kerzen schmückte, fand das jeder entzückend. Damals, vor ein paar Jahren, waren solche Lichter noch etwas Besonderes, und mancher Passant, der an der beleuchteten Tanne vorüber kam, nahm sich vor, beim nächsten Weihnachtsfest auch irgend etwas glitzern zu lassen.
Und wirklich. Im darauf folgenden Jahr hatten schon fünf Siedlungshäuser in der Straße ihre Adventbeleuchtung. Bei Herrn Redlich strahlten die Fensterrahmen, bei Frau Quapil die Thujenhecke und bei Familie Kargl das Balkongeländer.
‚Lächerlich', dachte Herr Moravec und montierte im nächsten Dezember einen zehn Meter breiten Lichtervorhang an seiner Dachrinne. Familie Panny übertraf ihn jedoch mit einem zwei Meter hohen, von innen beleuchteten Weihnachtsmann und Dr. Sommerhuber mit einer Laser-Lichtkanone, die er bei einem Ärztekongress in Tokyo erstanden hatte.
Man kann sich vorstellen, mit welcher Spannung die weihnachtliche Lichtershow im vorigen Jahr erwartet wurde. Kaum machte sich einer der Siedlungsbewohner an seinem Haus oder in seinem Garten zu schaffen, wurde er von allen anderen äußerst misstrauisch beobachtet. Die Laserkanone gab's ja inzwischen als Weihnachtsangebot bei Ikea, und auch mit den blinkenden Krippenfiguren für den Rauchfang war längst kein Eindruck mehr zu schinden.
Endlich näherte sich der erste Adventsonntag. Familie Rusicka freute sich schon auf die langen Gesichter der anderen, wenn sie ihren Video-Großbildprojektor in Betrieb nehmen würde, um ein Weihnachtsvideo mit Pavarotti, Domingo und Carreras an die gegenüberliegende Feuermauer zu werfen. Familie Rusicka wusste allerdings nichts vom Feuerwerk, das Familie Pitzelberger vorbereitet hatte und ab 17 Uhr jeweils zur vollen Stunde zünden wollte. Und alle zusammen hatten sie keine Ahnung davon, dass der alte Herr Rumpler nur darauf wartete, mit einem historischen Flak-Scheinwerfer den Stern von Bethlehem in die Wolken zu zaubern.
Es dämmerte. Die Siedlungsbewohner lauerten an ihren Schalthebeln, und da blitzte auch schon der erste Christbaum auf. Sekundenbruchteile später folgten der Fünf- Kilowatt-Zauberwald von Diplomingenieur Hübl und die Video-Projektion der Rusickas. Als der Herr Rumpler seinen Flak-Scheinwerfer in Betrieb nahm, gab es einen Riesenknall. Das Transformatorenhäuschen der Siedlung explodierte, und alles lag im Dunkeln. Die Reparaturarbeiten dauerten bis zum 27. Dezember, und es wurden die stimmungsvollsten Weihnachten, die man jemals erlebt hatte.

(Aus "Auch Engel lachen gerne" von Peter Meissner)


Ich liebe diese Geschichte - weil mir persönlich die mancherorts wirklich total übertriebene Weihnachtsbeleuchtung auf die Nerven geht.

Wünsch euch ein ruhiges viertes Adventwochenende.

glg
toao


Freitag, 19.12.2008, 17:40


Beim Aufräumen des Dachbodens - ein paar Wochen vor Weihnachten -entdeckte ein Familienvater in einer Ecke einen ganz verstaubten, uralten Weihnachtsbaumständer.


Es war ein besonderer Ständer mit einem Drehmechanismus und einer eingebauten Spielwalze.
Beim vorsichtigen Drehen konnte man das Lied "O du fröhliche" erkennen.


Das musste der Christbaumständer sein, von dem Großmutter immer erzählte, wenn die Weihnachtszeit herankam. Das Ding sah zwar fürchterlich aus, doch da kam ihm ein wunderbarer Gedanke. Wie würde sich Großmutter freuen, wenn sie am Heiligabend vor dem Baum säße und dieser sich auf einmal wie in uralter Zeit zu drehen begänne und dazu "O du fröhliche" spielte. Nicht nur Großmutter, die ganze Familie würde staunen.


Es gelang ihm, mit dem antiken Stück ungesehen in seinen Bastelraum zu verschwinden. Gut gereinigt, eine neue Feder, dann müsste der Mechanismus wieder funktionieren, überlegte er.

Abends zog er sich jetzt geheimnisvoll in seinen Hobbyraum zurück, verriegelte die Tür und werkelte. Auf neugierige Fragen antwortete er immer nur "Weihnachtsüberraschung". Kurz vor Weihnachten hatte er es geschafft. Wie neu sah der Ständer aus, nachdem er auch noch einen Anstrich erhalten hatte.

Jetzt aber gleich los und einen prächtigen Christbaum besorgen, dachte er. Mindestens zwei Meter sollte der messen. Mit einem wirklich schön gewachsenen Exemplar verschwand Vater dann in seinem Hobbyraum, wo er auch gleich einen Probelauf startete. Es funktionierte alles bestens. Würde Großmutter Augen machen!

Endlich war Heiligabend. "Den Baum schmücke ich alleine", tönte Vater. So aufgeregt war er lange nicht mehr. Echte Kerzen hatte er besorgt, alles sollte stimmen. "Die werden Augen machen", sagte er bei jeder Kugel, die er in den Baum hing.

Vater hatte wirklich an alles gedacht. Der Stern von Bethlehem saß oben auf der Spitze, bunte Kugeln, Naschwerk und Wunderkerzen waren untergebracht, Engelhaar und Lametta dekorativ aufgehängt. Die Feier konnte beginnen.

Vater schleppte für Großmutter den großen Ohrensessel herbei. Feierlich wurde sie geholt und zu ihrem Ehrenplatz geleitet. Die Stühle hatte er in einem Halbkreis um den Tannenbaum gruppiert. Die Eltern setzten sich rechts und links von Großmutter, die Kinder nahmen außen Platz. Jetzt kam Vaters großer Auftritt.

Bedächtig zündete er Kerze für Kerze an, dann noch die Wunderkerzen. "Und jetzt kommt die große Überraschung", verkündete er, löste die Sperre am Ständer und nahm ganz schnell seinen Platz ein.

Langsam drehte sich der Weihnachtsbaum, hell spielte die Musikwalze "O du fröhliche". War das eine Freude! Die Kinder klatschten vergnügt in die Hände. Oma hatte Tränen der Rührung in den Augen. Immer wieder sagte sie: "Wenn Großvater das noch erleben könnte, dass ich das noch erleben darf." Mutter war stumm vor Staunen.

Eine ganze Weile schaute die Familie beglückt und stumm auf den sich im Festgewand drehenden Weihnachtsbaum, als ein schnarrendes Geräusch sie jäh aus ihrer Versunkenheit riss. Ein Zittern durchlief den Baum, die bunten Kugeln klirrten wie Glöckchen.
Der Baum fing an, sich wie verrückt zu drehen. Die Musikwalze hämmerte los. Es hörte sich an, als wollte "O du fröhliche" sich selbst überholen. Mutter rief mit überschnappender Stimme: "So tu doch etwas!" Vater saß wie versteinert, was den Baum nicht davon abhielt, seine Geschwindigkeit zu steigern.

Er drehte sich so rasant, dass die Flammen hinter ihren Kerzen herwehten. Großmutter bekreuzigte sich und betete. Dann murmelte sie: "Wenn das Großvater noch erlebt hätte."

Als Erstes löste sich der Stern von Bethlehem, sauste wie ein Komet durch das Zimmer, klatschte gegen den Türrahmen und fiel dann auf Felix, den Dackel, der dort ein Nickerchen hielt.

Der arme Hund flitzte wie von der Tarantel gestochen aus dem Zimmer in die Küche, wo man von ihm nur noch die Nase und ein Auge um die Ecke schielen sah. Lametta und Engelhaar hatten sich erhoben und schwebten wie ein Kettenkarussell am Weihnachtsbaum.

Vater gab das Kommando "Alles in Deckung!" Ein Rauschgoldengel trudelte losgelöst durchs Zimmer, nicht wissend, was er mit seiner plötzlichen Freiheit anfangen sollte.
Weihnachtskugeln, gefüllter Schokoladenschmuck und andere Anhängsel sausten wie Geschosse durch das Zimmer und platzten beim Aufschlagen auseinander.

Die Kinder hatten hinter Großmutters Sessel Schutz gefunden. Vater und Mutter lagen flach auf dem Bauch, den Kopf mit den Armen schützend.

Mutter jammerte in den Teppich hinein: "Alles umsonst, die viele Arbeit, alles umsonst!" Vater war das alles sehr peinlich. Oma saß immer noch auf ihrem Logenplatz, wie erstarrt, von oben bis unten mit Engelhaar und Lametta geschmückt.

Ihr kam Großvater in den Sinn, als dieser 14-18 in den Ardennen in feindlichem Artilleriefeuer gelegen hatte. Genau so musste es gewesen sein.

Als gefüllter Schokoladenbaumschmuck an ihrem Kopf explodierte, registrierte sie trocken "Kirschwasser" und murmelte: "Wenn Großvater das noch erlebt hätte!" Zu allem jaulte die Musikwalze im Schlupfakkord "O du fröhliche", bis mit einem ächzenden Ton der Ständer seinen Geist aufgab.

Durch den plötzlichen Stopp neigte sich der Christbaum in Zeitlupe, fiel aufs kalte Buffet, die letzten Nadeln von sich gebend. Totenstille! Großmutter, geschmückt wie nach einer New Yorker Konfettiparade, erhob sich schweigend.

Kopfschüttelnd begab sie sich, eine Lamettagirlande wie eine Schleppe tragend, auf ihr Zimmer. In der Tür stehend sagte sie: "Wie gut, dass Großvater das nicht erlebt hat!"

Mutter, völlig aufgelöst zu Vater: "Wenn ich mir diese Bescherung ansehe, dann ist deine große Überraschung wirklich gelungen." Andreas meinte: "Du, Papi, das war echt stark! Machen wir das jetzt Weihnachten immer so?"



Freitag, 19.12.2008, 07:38


Freitag, 19.12.2008, 07:17

Es war bald Weihnacht
und so kalt, das es kracht.
Da war 'ne arme Maus,
die hatte gar kein Haus.
Sie hatte gar so kalt
und war noch nicht so alt.
Schon tat ihr alles weh,
da hatte sie eine Idee.

Sie schlüpfte in ein Menschenhaus,
doch noch ist die Geschichte nicht aus.
Es roch so lecker,
fast wie beim Bäcker.
Sie knapperte hier und da
und ihr glaubt nicht, was geschah.
Irgendwann schlief sie ein,
gar warm und fein,
in einem winzigen Bettelein.

Am Morgen danach,
die Kinder schon wach,
sie machten viel Krach,
doch die Maus wurd nicht wach.
Die lag in des Christkindes Krippe, oh Graus,
die winzig kleine süße Maus.
Die Kinder waren entzückt,
die Eltern dachten, sie würden verrückt.
So wurde aus unserer armen Maus,
eine Überraschungs-Christkindl-Maus.


(Ursula Tecquert)


Dienstag, 16.12.2008, 16:15

K a l a C r i s t s u g e n n a

In Griechenland gehen die Kinder am Heiligen Abend von Haus zu Haus und singen Weihnachtslieder.
Am Abend nach dem gemeinsamen Essen besucht die Familie die Mitternachtsmesse.
Am 1. Jänner zum Namenstag des Heiligen Vassilius erhalten die Kinder ihre Geschenke.
An diesem Tag wird ein Kuchen aus Hefeteig, Vassilopitta gegessen.
In diesem Kuchen ist eine Münze versteckt. Wer sie findet, hat im neuen Jahr ganz besonders viel Glück.

HAPPY CHRISTMAS

In Großbritannien werden die Wohnungen mit bunten Girlanden und Papierschlangen geschmückt. Weihnachtskarten von Freunden und Verwandten werden an einer Leine im Zimmer aufgehängt.
Der Weihnachtsmann kommt in der Nacht auf den 25. Dezember mit dem Schlitten. Er füllt die vor dem Bett aufgehängten Strümpfe mit Süßigkeiten und legt die Geschenke unter dem Christbaum.
Das traditionelle Weihnachtsessen ist der Truthahn.

BUON NATALE

In Italien werden die Kinder bereits vor Weihnachten beschenkt. Am 6. Dezember bringt ihnen San Nikola Süßigkeiten und am 13. Dezember werden sie von Santa Lucia beschenkt.
Am 24. Dezember wird der Weihnachtsbaum aufgestellt und geschmückt.
Den ganzen Tag wird gefastet. Erst am Abend wird gemeinsam, meist ein Fisch gegessen.
Am 25. Dezember wird das Fest vom Christkind gefeiert. Nach dem Festmahl wird ein Olivenbäumchen im offenen Kamin verbrannt. Manchmal erhalten die Kinder auch kleine Geschenke.
Die richtigen Weihnachtsgeschenke bekommen die Kinder erst am 6. Jänner. Da zieht La Befana von Dach zu Dach und bringt den braven Kindern Süßigkeiten und den schlimmen schwarze Kohlen.

WESOLYCH SWIAT

Am 24. Dezember wird in Polen den ganzen Tag gefastet. Erst am Abend wird gemeinsam gegessen. Es wird immer ein Platz mehr gedeckt für einen unerwarteten Gast.
Zuerst versammelt sich die Familie bei Kerzenlicht um den gedeckten Tisch . Das Weihnachtsevangelium wird gelesen und es wird gebetet. Nach dem gebet werden die Weihnachtsoblaten mit einem Bild darin ausgeteilt und dann beginnt das Festmahl.

VROLIJK KERSTFEEST

In den Niederlanden wird das eigentliche große Familienfest am 5. Dezember gefeiert.
Der Sinterklaas kommt mit dem Schiff und bringt Geschenke und verteilt sie an die Menschen. In jedem Säckchen muss auch ein selbst geschriebenes Gedicht sein.
Weihnachten selbst ist hier ein sehr stilles und besinnliches Fest.

Müde steigt der Weihnachtsmann in seinen Rentierschlitten und treibt die Rentiere zu seiner nächsten Reise an: nach Österreich.
Nachdem der Weihnachtsmann schon so viele Kinder beschenkt hat, ist er froh, dass ihm hier das Christkind beim Geschenke austeilen hilft.
Das Chirstkind redet sehr viel und fragt den Weihnachtsmann sofort nach seiner Ankunft:
Hast du gewusst, dass man Weihnachten erst seit ungefähr 1500 Jahren feiert?
Und hast du gewusst, dass Weihnachten früher ganz anders gefeiert wurde als heute?

Früher wurde zu Weihnachten gesungen, getanzt und gespielt. Geschenke gab es keine. Nur die ganz reichen Familien beschenkten ihre Bediensteten und arme Menschen mit Lebkuchen und Gebäck.
Später wurde Weihnachten ein Fest, das in der Familie gefeiert wird. Aber nur die reichen Menschen hatten Geld für Geschenke. Frage deine Großeltern, ob sie in ihrer Kindheit zu Weihnachten Geschenke bekamen!

Weihnachten in Österreich

Den Weihnachtsbaum gibt es auch erst seit 500 Jahren. Damals wurden in Krankenhäusern und auf den Marktplätzen Christbäume aufgestellt, die mit Nüssen, Lebkuchen und Zuckerwerk geschmückt wurden. Kinder und Arme durften den Baum dann "plündern". In den Häusern und Wohnungen gibt es den Weihnachtsbaum erst sein 200 Jahren.
Gespannt lauschte der Weihnachtsmann den Erzählungen des Christkindes. Er hat jetzt so viel Neues erfahren und war so überwältigt von der Erzählung, dass er fast die Zeit übersehen hätte. Schnell legte er den Kindern Geschenke unter den Baum und machte sich sofort ins nächste Land auf.

FELIZ NATAL

Das Weihnachtsfest ist in Portugal das wichtigste Fest im Jahr. Die ganze Familie besucht am 24. Dezember die Mitternachtsmesse. Zur Messe nehmen sie Brot, Milch und andere Produkte mit und schenken diese dem Christkind.

Anschließend trifft man sich auf dem Dorfplatz. Dort wird ein großer Baumstamm angezündet um sich zu wärmen.
Es wird gemeinsam gesungen, getanzt und musiziert.
Die Weihnachtsgeschenke bringen die Heiligen Drei Könige am 6. Jänner.

BONNE NOEL

In Frankreich wir schon am Weihnachtsmorgen der Baum aufgestellt und geschmückt. Unter dem Baum wird eine Krippe aufgestellt.
Nach der Mette findet erst das festliche Weihnachtessen statt. Danach dürfen die Kinder das Christuskind in die Krippe unter den Baum legen und erhalten ihre Geschenke.
Die Erwachsenen bekommen erst am 1. Jänner ihre Geschenke

FELIZ NAVIDAD

In Spanien wird am 24. Dezember die Krippe aufgestellt und das Zuhause geschmückt.
Am Abend wird dann gemeinsam gegessen, gefeiert, getanzt und musiziert. In der Nacht gibt es auch ein großes Feuerwerk.
Geschenke erhalten die Kinder erst am 6. Jänner, am Fest der heiligen Drei Könige.

GLAD JUL

In Schweden heißt es Julfest. Im Winter ist es dort schon sehr bald sehr dunkel. Deshalb werden schon in der Vorweihnachtszeit überall Kerzen und Lichterketten aufgehängt. Die Fenster werden mir Strohsternen und mit einem Julbock (aus Stroh geflochtener Ziegenbock) geschmückt.
Weihnachten ist in Schweden ein fröhliches Fest. Gemeinsam wird gesungen und gefeiert. Nach dem Essen wird singend um den Weihnachtsbaum getanzt.
Zu essen gibt es meist einen Stockfisch und einen Reisbrei mit Zucker und Zimt.. Als Spezialität gibt es gebackenen Schinken.
Jultomte bringt die Geschenke mit dem Schlitten.
Ein lustiger Brauch ist auch Julklap. Man klopft bei Freunden an die Tür, stellt schnell ein Geschenk ab und verschwindet wieder unerkannt.

Weihnachten in Neuseeland

Das war jetzt eine lange Reise nach Neuseeland. Hier ist es ziemlich heiß, stellt der Weihnachtsmann fest. Das ist ja auch ganz klar, in Neuseeland beginnt ja jetzt der Sommer, aber father christmas, so heißt der Weihnachtsmann in Neuseeland, hat trotzdem seinen dicken roten Mantel an.

Langsam wird es Abend, und er beobachtet die Kinder wie sie ihre Socken am Kamin aufhängen, und da sieht er, wie die Kinder Milch und Kekse vor den Kamin stellen. Ob das etwa für father christmas gehört?
Als alle ins Bett gegangen sind, schlüpft der Weihnachtsmann wieder durch den Rauchfang, und es dauert nicht lange da kommt auch father christmas. Die beiden verteilen die Geschenke und lassen sich dann Milch und Kekse gut schmecken. Der Weihnachtsmann fragt father christmas wie Weihnachten in Neuseeland gefeiert wird, und dieser beginnt zu erzählen.
Die Kinder in Neuseeland sind Frühaufsteher. Sie stehen schon um 6 Uhr morgens auf, um ihre Geschenke auszupacken. Die Geschenke liegen unter dem Christbaum, der in Neuseeland Pohutokawa heißt.
Zum Essen gibt es in Neuseeland oft Barbeque. Das heißt soviel wie dass die Neuseeländer im Freien grillen.
Außerdem gibt es in Neuseeland crackers. Das sind kleine Päckchen, die aussehen wie ein großes Zuckerl. In diesem cracker sind immer kleine Spielsachen versteckt.

So nun müssen sich die beiden beeilen, damit sie von den Kindern beim Geschenke verteilen nicht ertappt werden. Im Nu sind sie durch den Kamin geflogen. Schließlich verabschiedet sich der Weihnachtsmann von father christmas und kehrt wieder nach Hause zurück.

Weihnachten in Südamerika in Brasilien

Ende Dezember ist in Südamerika Hochsommer. Bei Hitze und Sonnenschein findet hier das Weihnachtsfest statt.
Die Kinder ziehen durch die Straßen und singen den Leuten Lieder vor, für die sie Geschenke oder Geld bekommen. Viele zünden Knallfrösche oder ein Feuerwerk. Einen Christbaum gibt es kaum. Es ist dort so heiß, dass die Kerzen schmelzen würden.


Sonntag, 14.12.2008, 18:36

....grad gefunden und für sehr, sehr lustig und zum nachdenken anregend gefunden:

Weihnachten ist der Höhepunkt des Christenjahres, denn an Weinachten hat der Heiland den Einzelhandel gerettet.
Dieter Nuhr

Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.
Joachim Ringelnatz (1883-1934), eigtl. Hans Bötticher, dt. humorist. Lyriker u. Erzähler

Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht.
Kurt Marti (*1921), schweizer. Pfarrer u. Schriftsteller

Es ist sehr fraglich, ob Gänse, Karpfen und Truthähne das Weihnachtsfest als Erlösung betrachten.
Gerrit Vissers

Vergeßt nicht, Kinder, daß es auch heute noch Menschen unter uns gibt, die ihre Weihnachtslieder selbst singen müssen.
Autor unbekannt

Was wir an Weihnachten feiern, ist alles andere als eine Idylle. Die Krippe, die wir längst in unsere warmen Stuben geholt haben, stand bekanntlich im Stall. Niemand war da, der der schwangeren Frau und dem jungen Mann aus Nazareth in Galiläa menschenwürdige Bleibe zu geben bereit war. Kaum war das Kind zur Welt gekommen, mußte die junge Familie fliehen, weil Herodes, der machtbesessene Herrscher, dem Kind Jesus nach dem Leben trachtete. Flüchtlinge waren sie, politisch Verfolgte, Asylsuchende.
Walter Kasper (*1933), dt. Bischof von Rottenburg- Stuttgart, s. 2001 Kardinal

Weihnachten - das Bild mit den verschneiten Tannen ist ja sehr schön, aber ich habe immer nur Streß und Tränen erlebt.
Konstantin Wecker (*1947), dt. Liedermacher

Weihnachtseinkäufe - hervorragendes Training für den Winterschlußverkauf.
unbekannt

Wenn die Weihnachtsglocken läuten, wird selbst der Teufel milde.
Aus Tirol

Zur Weihnachtszeit spielen die Käufer den Nikolaus für die Kaufleute.
John Andrew Holmes

Auch wenn man kein heller Kopf ist: in der Adventszeit geht einem ein Licht nach dem anderen auf.
Autor unbekannt

Weihnachten - Eine Zeit der Stille und Besinnung, bis jemand auf die Idee kam, dass Geschenke sein müssen.


Sonntag, 14.12.2008, 12:02
Ich weiß, dass ich nicht die Gefühle
der Kindheit in mir hervorlocken kann.
Aber ich bitte dich, wecke in mir
die Sehnsucht nach dir.

Bringe mich in Berührung
mit der Sehnsucht meines Herzens,
mit der Sehnsucht nach Licht und
Liebe, nach Geborgenheit und Heimat,
mit der Sehnsucht nach Klarheit und
Echtheit, mit der Sehnsucht nach dem,
"was kein Auge geschaut und
in keines Menschen Herz je gedrungen ist."

( Anselm Grün )



MILLE BACI Andi


Sonntag, 14.12.2008, 00:27

advent advent,
alles auf der gasse rennt,
's christkind ist schon nah,
in 10 tagen ist es da!



Donnerstag, 11.12.2008, 08:18

etwas zum schmunzeln....



Dienstag, 09.12.2008, 23:40

von Vicco von Bülow, genannt LORIOT

Es blaut die Nacht, die Sternlein blinken
Schneeflöcklein leis` herniedersinken.
Auf Edeltännleis grünem Wipfel
häuft sich ein kleiner weißér Zipfel.
Und dort, vom Fenster her durchbricht
den dunkeln Tann ein warmes Licht.

Im Forsthaus kniet bei Kerzenschimmer
die Försterin im Herrenzimmer.
In dieser wunderschönen Nacht
hat sie den Förster umgebracht.
Er war ihr bei des Heimes Pflege
seit langer Zeit schon sehr im Wege.
Drum kam sie mit sich überein,
am Niklasabend muß es sein.

Und als das Rehlein ging zur Ruh
das Häslein tat die Augen zu,
erlegte sie - direkt von vorn -
den Gatten über Kimm`und Korn.
Vom Knall geweckt rümpft nur der Hase
zwei, drei, viermal die Schnuppernase
und ruhet weiter süß im Dunkeln
derweil die Sterne traulich funkeln.

Und in der guten Stube drinnen
da läuft des Försters Blut von hinnen.
Nun muß´die Försterin sich eilen,
den Gatten sauber zu zerteilen.
Schnell hat sie ihn bis auf die Knochen
nach Waidmannssitte aufgebrochen.
Voll Sorgfalt legt sie Glied auf Glied,
was der Gemahl bisher vermied.
Behält ein Teil Filet zurück
als festtägliches Bratenstück
und packt darauf - es geht auf vier -
die Reste in Geschenkpapier.

Da tönt´s von fern wie Silberschellen
im Dorfe hört man Hunde bellen.
Wer ist´s, der in so später Nacht
im Schnee noch seine Runden macht?
Knecht Ruprecht kommt mit goldnem Schlitten
auf einem Hirsch herangeritten.
"He, gute Frau, habt Ihr noch Sachen,
die armen Menschen Freude machen?"

Des Försters Haus ist tief verschneit
doch seine Frau ist schon bereit:
"Die sechs Pakete, heilger Mann,
´s ist alles, was ich geben kann."

Die Silberschellen klingen leise
Knecht Ruprecht macht sich aufd die Reise.
Im Försterhaus die Kerze brennt,
ein Sternlein blinkt - es ist Advent!


Dienstag, 09.12.2008, 20:50

Meine Lieblingsspeise auf dem Christkindlmarkt - für diejenigen, die das nicht kennen...(außerhalb Tirols...hihi), hier das Rezept von Bertha Rampl (Bezirksbäurin von Kufstein)

Rezept für etwa 30 Stück
1kg Weizenmehl
1 Ei
2 Pk. Trockenhefe
5 dag Butter
Gut ¾ l Milch
Anis, Salz

Backfett

Dazu passen: Preiselbeeren oder Sauerkraut

Zubereitung
Mehl mit Salz vermischen. Dampfl (Hefestück, Vorteig) bereiten oder Germ einbröseln. Lauwarme Milch, Eier, zerlassene Butter und Anis dazugeben und zu einem mittelfesten Teig abschlagen. Gehen lassen. Mit einem Löffel Teilstücke abstechen, auf dem Brett zu Kugeln ausformen und zugedeckt erneut gehen lassen.

Jeden Kiachl so auseinanderziehen, dass der Teig in der Mitte sehr dünn ist, am Rand soll er dick bleiben. Mit der oberen Seite nach unten ins heiße Fett einlegen, mit Fett bespritzen, umdrehen und fertig backen.

Kiachl werden leer mit Staubzucker oder gefüllt mit Sauerkraut oder Preiselbeermarmelade serviert.

http://tirol.orf.at/magazin/tirol/rezepte/stories/138702/


Montag, 08.12.2008, 10:42

VORM SCHLOSS SCHÖNBRUNN











Samstag, 06.12.2008, 19:24


hat grad wer ausgegraben und ich MUSS euch das hier reinstellen... ich krieg mich grad gar nicht ein, wie JUNG die damals alle waren!!

1984 ... da war ich selbst erst süße 18 :-))))

liebe grüße
eure jackie


Donnerstag, 04.12.2008, 22:13


FÜR DEN 11. DEZEMBER GESUCHT!


das 11. fensterl in unserem blog-adventkalender ist engerllos geworden!


liebe honig
liebe biggtat
liebe pink
liebe flower


ihr habt leider kein fensterl mehr bekommen, möchte jemand von euch das 11. fensterl übernehmen?


Mittwoch, 03.12.2008, 23:01

Die Legende über die hl. Barbara

Barbara war eine Königstochter, die zum christlichen Glauben wechselte. Der Legende nach ließ ihr Vater sie deshalb in einen Turm mit zwei Fenstern sperren. Als er nach einiger Zeit zurückkehrte, hatte der Turm drei Fenster - Symbol der Allerheiligsten Dreifaltigkeit. Gerne wird sie daher mit einem Turm abgebildet. Sie floh vor ihren Verfolgern und versteckte sich in einer Felsspalte, weshalb sie auch Patronin der Bergleute ist. Da sie den Sterbenden die Letzte Kommunion spendete, sind ihre Attribute auch häufig ein Kelch und eine Hostie.
Der Brauch der Barbarazweige geht auf das 15. Jahrhundert zurück und hat ebenfalls in einer Legende seinen Ursprung. Auf dem Weg zum Gefängnis soll sich ein Kirschzweig im Gewand Barbaras verfangen haben, den sie mitnahm und in einen Krug mit Wasser steckte (4. Dezember). Am Weihnachtstag (25. Dezember) habe dieser Zweig zu blühen begonnen und stellt somit ein Zeichen Gottes für die himmlische Herrlichkeit dar.


Die hl. Barbara als Schtzpatronin der Bergleute



So beteten und sangen die Leute, während die Bergmänner unter Tage Kohle und Bodenschätze aus der Tiefe holten oder einen Tunnel durch das Gestein wühlten:
O heilige Barbara Du edle Braut,
Mein Leib und Seel’ sei Dir vertraut.
Sowohl im Leben als im Tod,
Komm mir zu Hilf’ in letzter Not.

Komm mir zu Hilf’ beim letzten End,
Dass ich empfang’ das heiligste Sakrament.
Dass ich bei Gott soviel erwerb’,
Dass ich in seiner Gnade sterb’.

Den bösen Geist weit von mir treib,
Mit Deiner Hilf’ stets bei mir bleib!
Wenn sich mein’ Seel’ vom Leibe trennt,
So nimm sie auf in Deine Händ!

Behüt sie Gott vor höllischer Pein,
Und führ’ mein’ Seel’ in den Himmel ein.
Amen

Das Gebet ist aus dem Erben von dem Großvater Maria Mirk (Sankt-Iwan (Pilisszentiván) - Ungarn)

Wissenswertes über die Barbarazweige gibt es auch unter:
http://www.diekelten.at/barbarazweig.htm


Pink wünscht euch, dass eure Barbarazweige erblühen und Glück bringen.


Mittwoch, 03.12.2008, 20:14

Jetzt beginnt ja fast jeder mit der Weihnachtsbäckerei und das kann schon mal zum Kampf werden.
Aber wer kämpft dann gegen wem

Ich gegen den Teig
der Teig gegen mich
Vanillekipferl gegen Kokosbusserl
Schokoladestangerl gegen Hausfreunde
oder
Schokoglasierte Sterne gegeneinander?????

und nach Weihnachten wird dann noch gegen die Kilos gekämpft?

Lassen wir den Spaß am backen und essen nicht vermießen. Hauptsache mit viel Liebe gebacken, dann schmecken die Leckereien allen.

Viel Spaß mit den Weihnachtsbäckerei wünscht euch pink


Mittwoch, 03.12.2008, 17:48
Manchmal frage ich mich:
MUSS DER GESCHENKE-WAHNSINN WIRKLICH SEIN?

Wir sollten uns nämlich viel mehr daran erinnern, das Gott uns Jesus geschenkt hat!
Das sollte ursprünglich mit unseren gegenseitigen Geschenken ausgedrückt werden!


MILLE BACI Andi


Montag, 01.12.2008, 09:32

Eine kleine Weihnachtsgeschichte

Der Advent ist die schönste Zeit im Winter.

Die meisten Leute haben im Winter eine Grippe, die ist mit Fieber.

Wir haben auch eine, aber die ist mit Beleuchtung und man schreib sie mit ´K´.

Drei Wochen bevor das Christkinderl kommt, stellt der Papa de Krippe im Wohnzimmer auf und die kleine Schwester und ich dürfen mithelfen…..

Krippen können langweilig sein,

aber die unsere nicht, weil wir haben mordstolle Figuren darin. Ich hab einmal einen Josef und das Christkindl auf den Ofen gestellt, dass sie es schön warm haben - aber das war ihnen zu heiss.
Das Christkindl ist schwarz geworden und den Josef hats in lauter Trümmer zerrissen. Ein Fuss von ihm ist bis in den Keksteig geflogen und das war kein schöner Anblick. Meine Mama hat mich geschimpft und gesagt, das nicht einmal die Heiligen vor meiner Blödheit sicher sind. Wenn die Maria ohne Josef und ohne Kind herumsteht, schauts nicht gut aus.

Aber ich hab Gott sei dank viele Figuren in meiner Spielkiste - und der Josef ist jetzt halt der Donald Duck. Als Chistkinderl wollt ich einen Asterix nehmen, weil der so klein ist, dass er in die Wiege passt.

Aber da hat die Mama gesagt, man kann doch als Chistkinderl keinen Asterix her nehmen, da ist ja noch das verbrennte Christkindl besser. Es ist zwar schwarz, aber immerhin noch ein Christkindl.

Hintern Christkindl stehen zwei Ochsen, ein Esel, ein Nilpferd und ein Brontosaurier. Des Nilpferd und den Saurier hab ich hin gestellt, weil der Ochs und der Esel wären mir zu langweilig gewesen.

Links neben dem Stall kommen gerade die heiligen drei Könige daher. Ein König ist den Papa im letzten Advent beim Putzen runter gefallen und er war total hin. Jetzt haben wir nur mehr zwei heilige Könige und einen heiligen Batman als Ersatz.

Normal haben die heiligen Könige einen haufen Zeig für das Christkindl dabei, nämlich Gold, Weihrauch und Pürree - oder so ähnlich ... Von die unseren hat einer anstatt Gold ein Kaugummipapierl dabei, das glänzt so schön. Der andere hat eine Zigarette in der Hand, weil wir keinen Weihrauch haben. Aber die Zigarette raucht auch schön, wenn man sie anzündet. Der heilige Batman hat starke Kräfte in sich. Das ist zwar kein Geschenk für ein Christkindl, aber damit kann er es vom Saurier beschützen.

Hinter den drei Heiligen sind ein paar Indianer und ein weisser Engel. Den Engel ist ein Fuss abgebrochen, darum haben wir ihn auf ein Motorrad gesetzt, dass er sich leichter tut. Mit dem Motorrad kann er fahren, wenn er gerade nicht fliegt.

Rechts neben dem Stall haben wir ein Rotkäppchen hingestellt. Sie hat eine Pizza und drei Getränke für die Oma dabei. Einen Wolf haben wir nicht, darum schaut unter dem Baum ein Fuchs als Ersatzwolf vor.

Mehr steht in unserer Krippe nicht drin, aber das reicht auch. Am Abend schalten wir das Licht ein und dann ist unser Krippe erst so richtig schön. Wir sitzen alle da und singen Lieder vom Advent. Manche gefallen, aber manche auch nicht

Bis man schaut, ist der Advent vorbei und Weihnachten da und mit dem Jahr geht´s dahin. Die Gschenke sind ausgepackt und man kriegt vor Ostern nix mehr, höchstens an Geburtstag

Aber eines ist gewiss, Der Advent kommt immer wieder………………..


lg lockerl


Montag, 01.12.2008, 07:56

AM RATHAUSPLATZ





















AM RATHAUSPLATZ









Sonntag, 30.11.2008, 18:47

hallo ihr lieben,

vor ziemlich genau einer woche habe ich hier meine 4 menüs für weihnachten rein gestellt.

nach dem zimtmousse rezept wurde gefragt.
bevor ich es jedoch meinen gästen kredenze, engagierte ich meine familie als test verkoster.

heute habe ich es gemacht.

unser - mein kritisches fazit:

es schmeckt sehr süss, ist für den winter ok.

die zubereitung als solches war ein kinderspiel - jedenfalls für mich - ich fühle mich in der patisserie wohl nicht ganz so zu hause, wie in der vorspeisen küche, dennoch - gelernt ist gelernt, also war es nach breitstellung einer ordentlichen mise en place schnell zubereitet.

meine verbesserungsvorschläge sind folgende:

nicht einen tl zimt - sondern eher sogar 2 bzw. habe ich es mit einer lebkuchen gewürzemischung gemacht *lecker...*.
2 cl alkohol sind zu viel - ich hatte ein paar wenige tropfen aroma mit wasser gemischt genommen - der geschmack war viel zu dominant!

die weiße schokoladen konfitüre ist etwas zu süss.
findet mein mann.
mir war es zu wenig flaumig, mit dem zu süss kann ich leben *leider*!!!

ich werde weiterhin an dem rezept "düfteln", damit es geschmacklich "reifer" wird.

ach ja, ich hatte heute nur erdbeeren zu hause, ich glaube mit einer etwas sauren variante an obstsauce könnte man die süsse der schokolade etwas in den hintergrund drängen.

in diesem sinne - gutes gelingen und wenn ihr verbesserungsvorschläge habe - bitte gerne!


lg, immagini

ps. das foto habe ich vor ca. 20 min. gemacht - meine 3 putzen gerade die restl weg - also schlecht ist es nicht gelungen - es schmeckt wohl...*ggg*!!!


Sonntag, 30.11.2008, 16:00

Habe gerade einen beeindruckenden Bericht über Berlin in der Winterzeit gesehen (im TV: Reif für die Insel) und konnte nicht anders als euch diese tolle Lichtimpression zu zeigen...

Insgesamt sind 80 Kilometer Lichtschlauch an 268 Bäumen verlegt worden.
Die Allee "Unter den Linden" erstrahlt in einer fast schon malerischen Dimension...

Aber schaut selbst....http://www.catwins.de/berlin/wei/wei.htm




vor genau 60 Jahren sah es dort so aus: